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I. Verstand
Zugleich erzieht sich aus der Tafel selbst derGrund der Zusammenstellung ihrer Be-griffe in solcher Zahl und Ordnung. Ein Verständ-liches muß dem Verstände gegeben scyn, und erverstehet cs nur durch Unterscheidung. DasUnterschiedene aber muß er verbinden; sonst kam ernicht zum Verstände des Ganzen. Ein Datumalso (Thesis,) und in ihm Disjunction (Analyse)und C o m p rc h c n s i o n (Synthesis) ordnen sichselbst in vier Glieder, deren letztes, indem cszum ersten zurückkehrt, zugleich zu einer neuen Ka-tegorie weiter schreitet. Die beiden mittleren Glie-der , die aus dem ersten entspringen, verbreiten daserste Glied und geben dadurch das vierte. So z. B.in der Kategorie des Seyns, wo ohne diesenBegriff weder Raum noch Zeit statt findet, beziehenLiese beide sich disjunckiv auf einander, bis der ersteBegriff eben durch diese Auseinandersetzung im vier-ten zusammengefaßt vollständig erscheinet. So inder Kategorie der Kräfte, wo weder ausStreit ohne Einheit, (die ihr Grund und ihre Folgeist,) noch aus Einheit ohne Streit eine Zusammen-vrdnung sich denken lasset; die Kategorie ordnetStreit und Einheit zum Ganzen der Fortwirkung.Dieselbe Regel ist in der Kategorie der Qua-lität und des Maaßes sichtbar. Und wie ihreGlieder, so stellen sich die vier Kategorieen selbstzusammen, allesammt mit der Aufschrift des Ver-standes: „Anerkenne dich selbst; an jedem Gegebnenerkenne in Vielem Eins, das dir angehöret."
Wie entstanden also diese Kategorieen? Etwapriorisch, ohne Gegenstände, von einem andern