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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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I. Verstand

merkliche hinüber reichend; die Klarheit der Vorstel-lungen , die ihnen zur Seite gehet, ist eben dessel-ben Maaßes fähig. Wahr und gewiß ist diese Theo-rie : denn sie beruhet auf der allgemeinen Idee allesMaaßes; auch an feinen und großen Ideen ist siefruchtbar. Diese Maasbestimmung weiß also vonkeinem All als einem geendeten Ganzen; sie schrei-tet ins Ungemesseue weiter.

4. Nickt anders dachte der gemeine menschlicheVerstand, seit er mit seinen Sinnen wahrnahm.Fuß-, Schritt-, Mannes-, Kvpfslangewaren ihm zuerst ein hinreichendes Maas, dasdann ein andrer für sich genauer bestimmen mochte.Die Zahl seiner Finger, wie seine Faust, wa-ren ihm ein Eins, dessen Mehrheit er leicht über-zahlen konnte; mochte ein andrer die Gelenke derFinger, die Körner, die seine Faust hielt, rechnen.Er maas mit der Metze, (wovon Maas, mes-sen herkommt,) mit dem Stabe; die Körner derMetze, die Striche des Stabes mochten weiter ge-zahlt werden. An einem absoluten vollendeten Allwar ihm nie gelegen. Wo er nicht weiter zu zah-len nöthig fand oder nicht weiter zu zählen hatte,das hieß ihm All, Alles.

5 . Mißverstanden wäre also der Sinn desVerstandes-beim Messin und Zählen, wenn manseinen Begriff ins Hinzu fetzen einer neuenZahl zur alten setzte; dies ist kein Verstandeswerk,sondern ein Spiel, eine mechanische Arbeit. Nichtdaß 4 ff-, 3 7 scy, ist ein Produkt des Ver-standes, sondern die Anerkennung, daß in 4 -s- 3