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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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und Erfahrung.

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zwischen Ort und Ort misset der Raum; Maas derDauer misset die Zeit; Maas der Kräfte misset derVerstand in Wirkungen, wobei er jene Maaße zuSinnbildern gebrauchet. Drei Dimensionen.

1. Maas ist Gr ö ßcn - B est i m m u ng. Zugenau kann diese nie seyn: also ist jedes Maas, dasbestimmen soll, in Absicht der Genauigkeit selbst un-bestimmbar. Immer kann es genauer genommenoder gedacht werden; Raum und Zeit als Maaßesind also ins Unendliche, d. i. ins Unermeßliche rheil-bar. Ueber und unter jeder Zahl, über, unter undaußer jedem Raum ist Raum und Zahl jener inWeiten, diese in Brüchen denkbar.

2 . Des Maaßes Grenze mußte also ein Uner-reichbares, aber doch Höchstbcstimmendes, ein Mo-ment, der Punkt werden. Ec, untheilbar,ward das Ende einer Linie, die ins Unendliche ge-theilt werden könne; so endet die Linie eine Flache,Zlache den Körper. Nichts als Grenzbestimmungensind diese Begriffe, die in höchster Genauigkeit nieaußgcdrückt werden können; und da zu Bestimmungdiskreter Größen runde Zahlen nicht hinreichten, soverließ die Rechenkunst des Unendlichten gar alle Zahl,und erfand für ihr Unendliches Zeichen.

3. Eines der größesten Verdienste des unsterb-lichen Leibnitz ists, daß er dicß Maas des Un-endlichen auch ins Gebiet der Metaphysik, d. i.unsrer allgemeinsten Begriffe, mithin der Scelen-krafte selbst brachte. Alle unsre Sensationen sindihm Fluxionen aus dem Unmerklichen ins Un-