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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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130
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I. Verstand

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Worte Lux^ositum, Substrat sagen. Damitwar freilich nichts erklärt; der Menschenverstand willaber auch nicht erklären, wo er cs nicht kann unddarf; er will das Eins in vielem anerkennen undbezeichnen. Also auch die Worte: Kraft, Be-standheit, Werk, Wirkung sollten ihm nichtmehr leisten; daß man ihnen in der Folge so vielVcrstandlose Spekulationen aufgcbücdet hat, daransind diese Worte selbst unschuldig.

2 . Da der Verstand nämlich mrr von dem,

was ist, einen Begriff, vom Nichts aber kei-nen hat, als daß es nicht ist: so gnügte er sich

hiemit auch in Bezeichnungen der Kraft und Wir-kung. Bestand ein Ding nicht, so fiel, so sankes; es schwand und verschwand, d. i. cs warfür ihn nicht mehr, es ging, wie die Sonne,unter. Auch das Wort Tod heißt nichts anders,als Abgang, Hingang.

3. Kräfte wirken neben-, auf-, in- unddurcheinander, freundlich oder feindlich. Imersten Fall verstärken sie sich; im zweiten beschrän-ken sie oder heben einander auf. Die ganze Naturist ein Schauplatz solcher Kräfte; der größeffe Theilder Vcrstandessprache ward also auch ein Registerdes Thuns und Leidens. Verba, thätig undleidend sind gleichsam die Triebräder der menschlichenRede; die bedeutendsten Substantive sind aus ihnen,d. i. aus Thun und Leiden gebildet. Zn der Ge-staltung der Thuns - und Leidcnswörter (verboruiri)nach Geschlecht, Weise, Personen und Zeiten liegtein Schatz von Bezeichnungen des ausdrückcndcnVerstandes.