und Erfahrung.
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eben so verschieden, daher man es bald ein Sach-bald ein Wortgedachtniß nennet; es giebt aberauch ein Gestalt-, ein Farben- undTvn-gedachtniß, das in Diesem und Jenem nach derBeschaffenheit seiner Organe, seiner Triebe, seinerdaher entspringenden Aufmerksamkeit sich oft wun-dersam auszeichnct. Bei einigen Menschen nämlichbemerkt man sonderbare Verbindungen Z Heilssinnlicher Eindrücke unter einander, Lbeils dieser mitdem Gedachten, die man mit dem bedenkenden WortJdio sy nkrasiecn, „e ig e n th ü m I i c b c Zu-sammenfassung" nennt, und bei sieb und an-dern zu Führung einer gleichstimmigcn Lebensweise,gefälliger als es oft geschieht, schonen sollte. Mitwenig Achtsamkeit auf die Starke und Schwacheeines Menschen inseinen leitenden Ideenund Hauptmotiven ist oft die ganze Denkartseines empfindenden Wesens zu lenken, zu rühren,zu erschüttern, aber auch zu ärgern und zu verder-ben. An wie Wenigem hangt bei uns Vieles!
7. Leidenschaften und die gewohnteHandlungsweise zeigen dies, und am un-glücklichsten der Wahnsinn. E i n Bild, Ein Ge-danke oder Eindruck ist dem Wahnsinnigen herrschendgeworden; ein Tyrann, dem das ganze Heer derEmpsindnisse dienet. Zu ihm muß sich alles richten,alles fügen. Starke Leidenschaften, wie langst be-merkt ist, nahen sich dem Wahnsinn; sie werdenEinen Gedanken nicht los, in welchem sie Allessehen, mit dem sie Alkes verbinden. Werke derEinbildungskraft ahmen diesem Wahnsinn gleichsamschöpferisch nach. Nicht nur wissen sie jedem em-