und Erfahrung.
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Wesen dachten, ist, wenn der Ausdruck frei steht,unser ganzer empfindender Mensch. Fehltihm ein Organ, so fehlen ibm auch, j,n Vorrathseiner Empfindungen, die Produkte dieses Organs,wie Blind-, Taub- und Stummgchohrne zeigen.Seinem Gefammtorganon mangeln sodann ganze Re-gister. Im tiefen Schlaf ruhen diese Zuströmun-gcn des Weltalls auf uns von außen; wachend dauernsie fort, nur daß gewöhnlich Aufmerksamkeitsie leitet.
4. Was ist diese Aufmerksamkeit? Rich-tung des Organs auf einen Gegenstand, der unsmit verstechendem Merk mahl, (wie die WorteMerk mahl und Aufmerksamkeit selbst sa-gen,) ein Eins in Vielem merkbar macht,auf welches wir unfern Sinn richten. Nie wir-ken nämlich alle Gegenstände, nie Alles in denGegenständen mit gleicher Macht auf uns; EineEigenschaft ruft den andern vor, und so wird das,was man in einem Gegenstände das Anziehende(Interessante) icl c;uoä iniursst nennt, ein fe-derndes Eins aus Vielem. Könnte man diePflanze fragen, warum sie sich nach dem Licht beuge?die Wurzel, warum sie ihre Nahrung in der Eroefortlaufend suche? so würden sie antworten, daß dieseGegenstände sie vor allen andern, als ihnen zu-gehörig, afsiciren. Die Fibern des Geschmacksund Geruchs heben sich ihrem verlangten Gegenständeentgegen, wie das junge Laub nach Regen dürstet.Im ganzen Thierreich wird die sinnliche Aufmerksam-keit durch das Bedürfniß und die Begierde
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