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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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90 I. Verstand

die wahren Stammbegriffc des reinenVerstandes." *)

Dagegen nun drangen sich Fragen und Zweifelauf: denn

1. Wie sind diese Begriffe aus der reinen Ver-standeshandlung des Urtheilens, ohne Rücksichtauf Gegenstände, entsprungen und geordnet? Wo-her die vier Elassen, Quantität, Qualität,Relation, Modalität ohne von Gegenständenentsprungen zu seyn? Wie liegen diese und nichtmehrere in der reinen Form des urtheilendcn Ver-standes? Dieser verfährt bei dem Quanto wie beidem Quali; er hat bei beiden nur Ein Geschäft,ll r t h e i l c n.

2. Woher dann aber auch, daß dies Geschäftselbst nur in Einer Kategorie, in welche cs derInschrift nach gar nicht gehört, der Qualität,und auch da nicht rein ausgedrückt ist? BeimQuanto kann der Verstand ebenfalls nur bejahen oderverneinen: gleich oder ungleich, größeroder kleiner; nichts mehr.

3 . Die Allheit steht gar nicht unter derFunction des Größe- beurtheilenden Verstandes.Keine Zahl, keine Größe giebt ihm ein All; siesteigen hinauf und hinab ohne Grenzen.

4. Die Function des urtheilcnden Verstandes,bei der Relation ist in der vorstehenden Tafelnicht ausgedruckt. Wie er die Begriffe dcrJnharenz,

) S. ia6.