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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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I. Verstand

Folge meiner Gedanken und aller Naturerscheinungengegeben. Durch diesen Ealcul schaffe ich meinemVerstände Reihen der Begriffe nach ein-ander (seriss), wie ich im Raum ihr Reihender Begriffe mit einander (situ?) schaffe.Dadurch wird ihm eine Ordnung der Din-ge; die Veränderungen aber gingen vor sich, wennauch kein Zahlen, kein Ordner wäre. Wie andreWesen die Veränderungen um und an ihnen merkenund bezeichnen, sey ihnen überlassen; für uns hatdas Maas der Z:it nichts anders als einen mensch-lichen , d. i. VerstandeS-Werth; meinenSinn formt die Zeit nicht, und dem gezählten Ob-ject liegt nichts daran, wie wirs messen und zahlen.Entweder sagen die Ausdrücke:Form unsers innernSinnes, formale Bedingung aller Erscheinungen"nichts, oder sie sagen etwas sehr Gemeines, näm-lich, daß wir in der Zeit leben, daß unsreGedanken und Empfindungen einander folgen. DieZeit als Zeit aber formt nicht sie; sondern sie gebenForm, d. i. den Begriff der Zeiten.

Jedem Leser, der nicht des Widersprechcns we-gen liefet, muß es unangenehm seyn, in der Schrifteines berühmten Verfassers, schon den ersten Grund-sätzen nach, sich so unübereinstimmend mit ihm zufinden; und er wird nach der Ursache so seltsamausgedruckter, der Natur der Sache und Sprache wi-derstreitender Grundsätze fragen. Die Kritik der rei-nen Vernunft verhehlet dies nicht.