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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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,u I. Verstand

eine» jeden mit Grunde an ihrer Möglichkeit zwei-feln lassen."

Nun ist aber diese Art von Erkenntnis in ge-wissem Sinn doch auch als gegeben anzusehen undMetaphysik ist, wenn gleich nicht als Wissenschaft,doch als Naturanlage, naturslis)

wirklich. Denn die menschliche Vernunft gehtunaufhaltsam, ohne daß bloße Eitelkeit des Vielwis-sens sie dazu bewegt, durch eigenes Bedürfniß ge-trieben , bis zu solchen Fragen fort, die durchkeinen Erfahrungsgebrauch der Ver-nunft und daher entlehnte Principicnbeantwortet werden können, und so istwirklich in allen Menschen, sobald Vernunft sich inihnen bis zur Spekulation erweitert, irgend eineMetaphysik zu aller Zeit gewesen und wird auch im-mer darin bleiben. Und nun ist auch von dieser dieFrage:

Wie ist Metaphysik als Natur-anlage möglich?"

,,d. i. wie entspringen die Fragen, welche reine Ver-nunft sich aufwrrft, und die sie, so gut als sie kann,zu beantworte», durch ihr eignes Bedürfniß getriebenwird, aus der Natur der allgemeinen Menschenvcr-nunft

Da sich aber bei allen bisherigen Versuchen,diese natürliche Fragen, z. B. ob die Welt einenAnfang habe, oder von Ewigkeit her sey? u. s. w.zu beantworten, jederzeit unvermeidliche Widersprüchegefunden haben, so kann man es nicht bei der bloßenNaturanlage zur Metaphysik, d. i. dem reinen Vcr-minflvermögcn selbst, woraus zwar immer irgend