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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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458
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§58

Briefe

Die Lehre des Gebets zu Gott sollte mannicht als knechtische Pflicht, sondern als ein Be.

Gräber auch nicht eben den besten Gebrauch ma-chen, oder die beste Erklärung treffen: so hat erausgcgrabeu, und hat darüber gerathen: ein an-derer erkläre und baue. Ich wünsche dieser Ar-beit noch viele Hände in unsern Lagen.

2 . ) Die historische: Man hat in allenReligionen Spuren der Dreyeinigkeit finden wol-len, und hat daher vielleicht überall etwas Tra-dition vorausgesetzt. Die dies letzte nicht gethan,haben bemerket, daß diese Art der Dreyeinigkeitvielleicht eine Personisicirung der 3 Haupteigcn-schaften Gottes, der Macht, Liebe und Weis-heit sey. Die alten Chaldäer und Aegypter,Perser und Indier, Scythen und alle ihre Colo-nien haben die heilige Zahl 3 in der Gottheit ver-ehrt, und der Mctelgott, sie mögen ihn M ith-ras ober Orus, A d o n i s oder S o m m o » o-Rodom, Lama oder Th o r geheißen haben,ist jederzeit ein Ueberwinder des Bösen, oderWiederhersteller der goldnen Zeit gewesen. Mauhat in dieser Art viele Beiträge, aber noch kei-nen allgemeinen Versuch, der gleichsam die vor-nehmsten alten Religionen vergliche, um aus ih-nen die Geschichte des menschlichen Verstan-des, oder die Geschichte der Völker zu lernen.

3. ) Die philosophische: Die zum Theilvon der historischen abhängt, da man in den 3Personen Gottes die 3 Verhältnisse seines Wesenszu der Kreatur finden will: dem Schöpfer, denzweiten Schöpfer, und den Erhalter der zweiten