daS Studium derTheologie bctr. 457
im guten Verstände des Worts, müssen wir Allescyn: denn die Lehre von Einem Gort ist derGrundstein des A. sowohl als N. Testaments, unddie Drcigvttcrei ist klarer Unsinn.*)
*) Aus einer Jugendschrift des Verfassers dieser Briese,die nun kein Interesse mehr hat: Nachrichtvon einem neuen Er lauterer der h,Dreyeinigkeit, (1766, 8. 3 ^. S.l l.G,F.Srender) behalten wir nur folgende Stellehierauf: „Alle die, so die h. Dreyeinigkeit bis-her haben erklären wollen, sind, wie mich dünkt,von dreierlei Gattung: ich will die erste diekirchliche, die zweite die his torisch e, diedritte die philosophische Erklärungsartnennen,
r.) Die kirchliche; Man sucht das WortGeist aus der heiligen Sprache des A. u. N, T. zuerklären; man bestimmt das Wort, Sohn Got-tes, aus dem Verstände der hellenistischen Zeit;die Machtsätze Johannes erklärt man aus derBedeutung der platonisirenden Christen: die Aus-drücke des Briefes an die Hebräer aus der alle-gorischen Denkart der philonisirende» Christen;das Wort Zeugen, erlösen, fallen, ausdem Redegebrauch der Kirche; man entdeckt dieMelcmpsychosis der Begriffe, die nach jedem Zeit-alter in einerlei Worten und Lehren gewesensind; u. d, m, diese Erklärungsarr sollte keinenEifer gegen sich erwecken: sie fordert Gelehrsam-keit, historische und Sprachenkennkniß, und einenAuslegergeist; daher kann sie wenigstens, wennsie treu ist, Baugeräthe liefern. Und sollte der