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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Briefe,

mancherlei Gaben des Geistes die Rede, die zu-erst historisch auf den Ursprung und die Grün-dung der Kirche zurückgeführt werden müssen, so-dann au f u n s bezogen , in so schöner Ordnungstehen, daß die Erklärung dem Artikel selbst Wortfür Wort, Schritt für Schritt folget. Es ist eineFreude, eine gute Katechese darüber zu hören, mitder kunstlosen Einfalt und Fülle von Wahrheit,als ob Täuflingen in der ersten Kirche das Glau-benskenntniß abgcfragt und erklärt würde; mangenießt aber nicht immer die Freude, Es ist imFortgang der Zeiten so viel Spreu .über beide Arti-kel geschüttet, daß, wenn der Lehrer Alles der Artmitnehmen will, oft die schönste Saat, voll vonlebendigen Früchten, müssig und todk wird.

Ucber die Lehre von der Trinität, die auchin der Oekonomie der Zeiten, so wie in der Heils-ordnung selbst, die drei Artikel bindet, seyn Siekein neues-suchender Grübler, Reden Sie mit Kin-dern und Alten die Sprache der Bibel, erklärendiese, und zeigen den Einfluß und Zusammenhangdieser mit allen andern Lebren. Arianische und semi-arianische Grübeleien dünken mich ein unnützes Ge-spinnfl, weil sich jenseit der Welt und Zeit von unsnichts mehr crgrübeln läßt: der SocinianiSmus istoffenbar der Schrift entgegen. Denn wie oft sprichtdiese vom Daseyn Jesu vor der Welt oder damitauch hier keine Metapher statt fände, vom DaseynJesu vor Johannes, Abraham u, f. Die Bü-cher, die dies am klärsten sagen, sollten also vonden Socinianern lieber ganz weggeläugnet, als ebenso armselig verdreht werden. Aber U n i ta ri e r ,