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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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453
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das Studium der Theologie betr. §53

tigkcit und Friede unser innerer und ewigerLohn ftyn sollte; so zeige man den andernMann, aus diesem und jedem andernVolke, durch den es in aller Reihe vonJahrhunderten, dazu in solcher Klar,heit, in solchem Umfange enstanden scy,wie durch den armen Menschen Jesus Chri-stus. Mich dünkt, der Zweck Jesu und sei,ner Jünger liegt im großen Erfolg der Zeitenaller Welt vor Augen

Siebenunddreißigster Brief.

Fast zu lange haben wir uns bei Widerlegun-gen aufgchalten: wir müssen eilen, und das Wenige,das ich von Behandlung einzelner Lehren allgemeinsagen wollte, leider! mit diesem Briefe vollenden.,

Aus allem Vorigen merken Sie, mein Freund,daß Sie fast nicht genau und simpel genug bei derGeschichte Jesu bleiben können. Sie ist fürEinfältige und Kinder geschrieben; werden Sie al-so auch ein Kind mit Kindern. Machen Sie ihnenJcsum liebenswürdig durch sich selbst, durch seineächte Himmels Weisheit, durch seine stilleleidende Gestalt und unsterbliche Menschen-güte. Dazu sind alle seine Handlungen, Reden,Gleichnisse und sein letztes Schicksal so und nichtanders beschrieben: er sollte uns mehr, als Sokra-tes, seyn; nicht nur das Vorbild, sondern auch der