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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
Entstehung
Seite
454
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4§4 Briefe,

Vollender unsers Glaubens und der ausdauerndstenTugcndstärke.

Auch der zweite Artikel Ihres Glaubensbekennt-nisses weiset auf diese historische Schriftmethode.Warum werden die Stufen der Erniedrigung undErhöhung da ausführlich erzählet? als weil die al-tern Jahrhunderte der Kirche sie bei Christo, inson-derheit über seine Geschichte, für den ächtenGlaubcnsgrund hielten. Folgen Sie dicscrMethode,so hier, als beim dritten Artikel. So einzeln des-sen Worte dastehen, so schön gehören sie zusammen,insonderheit wenn Sie dazu die Veranlassungen inder Geschichte der ersten Jahrhunderte selbst unter-suchen. Kings Geschichte dieses Glaubensbekennt,nisses , wie auch was Amy raut (^.rn^rsläuo),Parker u. a. darüber geschrieben und die sonstvom Glauben der ersten Jahrhunderte historisch unddogmatisch gehandelt haben, müssen Ihnen geläu-fige Bücher werden. Eine Reihe Autoren habendie Kirchenväter zu mancherlei Zwecken cxccrpiret doch davon künftig.

Die Bemerkung Ern e st i's über die sogenann-ten drei Aemter Christi ist nicht ohne Grund,daß sic nämlich, theils als Metaphern, theils inihrer Eoordination mit sich und dem Werk Christi,nicht die beste Lehrark für die dogmatische Theologiesind; er hat auch gezeigt, daß unsere älteren Theo-logen sic nicht brauchten. Man kann aber diesemMangel aus einmal entkommen, wenn man allge-mein zeigt: unter welchen Namen und BildernChristus im A. und N. T. in seiner Person undin seinem Werk abgebildct werde. Man zeigt so-