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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Brief»,

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wenn die ersten Christen im Feuer des ersten Eifers,in Furcht vor dem Druck ihrer Feinde, vielleichtauch gar in trügender Erwartung des nahe bevor-stehenden Endes von Judäa, den Versuch einer pla-tonischen Republik machten, der sich in kurzem vonselbst aufhob; wer sähe die unnöthige Last davoneher ein, als die Apostel selbst und der so bit-ter beurthcilte Petrus? Sie schafften Nach, so gutsie konntcn, und sagten:es taugt nicht!

Wir sind nicht zu Sekelträgern beru-fen." Mich dünkt, die Integrität, womit dasAlles erzählt und gar nicht verhehlt wird, bürgtUNS ja genug für die Unschuld der That selbst undfür einfältige Wahrheit auch dieser Geschichte

Sage man endlich von ihren Citationen ausdem A. T. was man wolle; ihre Zuhörer undFeinde saglen's damals nicht, sie legten ebenso aus. Und wenn man nicht so nusleget, wennder ganze Zweckeines moralischen, geisti-gen, ewigen Reichs, das aus Niedrig»keit und Armuth, eben durch einenMann, wie Christus war, entstehensollte"- wenn dieser Zweck aus dem A. T.verloren gienge; was bliebe? Wie klein wür-den die Propheten mit ihrem irdischen und dochewigen Davids-Reiche? In Judäa und in Je-rusalem soll's seyn und bis an die Enden der Weltreichen? Auf Erden? irdisch? und ewig?Wem läge, wenn nichts mehr ist, an dieser arm-seligen Judenhoffnung ? sollte aber einneues,geistiges, moralisches Reich" entstehen,wo ewige Wahrheit unser Gut, Gerech-