Brief»,
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wenn die ersten Christen im Feuer des ersten Eifers,in Furcht vor dem Druck ihrer Feinde, vielleichtauch gar in trügender Erwartung des nahe bevor-stehenden Endes von Judäa, den Versuch einer pla-tonischen Republik machten, der sich in kurzem vonselbst aufhob; wer sähe die unnöthige Last davoneher ein, als die Apostel selbst und der so bit-ter beurthcilte Petrus? Sie schafften Nach, so gutsie konntcn, und sagten: „es taugt nicht!
„Wir sind nicht zu Sekelträgern beru-„fen." Mich dünkt, die Integrität, womit dasAlles erzählt und gar nicht verhehlt wird, bürgtUNS ja genug für die Unschuld der That selbst undfür einfältige Wahrheit auch dieser Geschichte —
Sage man endlich von ihren Citationen ausdem A. T. was man wolle; ihre Zuhörer undFeinde saglen's damals nicht, sie legten ebenso aus. Und wenn man nicht so nusleget, wennder ganze Zweck „eines moralischen, geisti-gen, ewigen Reichs, das aus Niedrig»„keit und Armuth, eben durch einen„Mann, wie Christus war, entstehen„sollte" —- wenn dieser Zweck aus dem A. T.verloren gienge; was bliebe? Wie klein wür-den die Propheten mit ihrem irdischen und dochewigen Davids-Reiche? In Judäa und in Je-rusalem soll's seyn und bis an die Enden der Weltreichen? Auf Erden? irdisch? und ewig?Wem läge, wenn nichts mehr ist, an dieser arm-seligen Judenhoffnung ? sollte aber ein „neues,„geistiges, moralisches Reich" entstehen,wo ewige Wahrheit unser Gut, Gerech-