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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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451
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das Studium der Theologie bctr. 46«.

gehört hatten, der irdische Traum ihrer Nation im-mer im Herzen steckte. Und wenn und wo verwan-delten sie? wer hatte sie die Kunst gelehrt, auseiner so andern eine so andere Sache herauszubrin-gen, diese in einen so trefflichen Zusammen-hang zu setzen, der doch jetzt in allen unfern Evan-gelien, vom ersten bis zum letzten Zuge unlau tz-bar ist, auf den sich von nun an ihre ganzeDenk-, Seh-, Schreib- und Wirkungs-art, ja ihre Mühe, Arbeit, Noth und Todbeziehet, eine Wahrheit, für die sie l e b en , fürdie sie sterben. So was erlügt sich nicht: eswäre in der Welt die einzige Lüge. Und sie ver-bergen ihre vorigen elenden, fleischlichen Begriffeauch nicht, verschweigen nicht die Mühe, die Je-sus sich mit ihnen, Unwürdigen, gegeben habe u. f. Was in aller Welt wär's, warum man diesenLeuten alles Natürliche nicht glauben und alles Un-natürliche, Unzusammenhangende, Unbewiesene undewig Unerwcisbare (wenn nämlich keine neue Do-kumente gefunden werden) aufbürdcn wollte! Michdünkt, wenn die Geschichte Jesu verstimmt werdensollte, sie hätte mit mehrerer Wahrscheinlich-keit können verstimmt werden.

Auf die einzelnen Spöttereien über die Begei-sterung voll süßen Weins, über die Apostel-Kasseund Gütergemeinschaft, über ihre Citationen ausdem A. T., ihre Erweise und Predigten lasse ichmich nicht ein; über Einen dieser Punkte habe ichmeine Meinung schon gesagt, über die andern wirdein andermal Zeit seyn. Es ist Zeit-widrig, sichdie jüdische Polizei wie die unsere zu denken, und

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