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Briefe,
vor uns liegenden Kraft und dem unmittelbarensichtbaren Erfolg keine Kette findet, mithin genö-thiget ist, die dem Anschein nach offenbarsten Be-merkungen unserer Seele in ein bloßes Ahnen nachder Analogie ähnlicher Falle aufzulösen;»rer wird bei einer ungleich feinern Verbindungzwischen Bewegursachen der Seele und ihren äris-se rn Versuchen und Proben nicht zehnmalsorgsamer seyn? Der Eine, der wichtigste Theil isthier völlig unsichtbar; und die sichtbare Probe,ivoraus wir aus ihn schließen, ist unvollkommen,zerstückt und mangelhaft in unseren Anblick. DerEine von so seiner, der andere von so veränderli-cher, tausend Zufällen unterworfener grober Natur,das Band endlich zwischen beiden mehr zu ahnen,als zu erfassen, mehr zu glauben, als zu beweisen.Jeder Mensch sieht jede Sache, geschweige ein sovielseitiges Ding, als ein Menschenleben ist,mit so andern Augen an, prüft sie nach andernGrundsätzen, vergleicht sie mit so andern Fällen,beurtheilt sie mit so andern Launen; daß im ei-gentlichsten Verstände Gott nur allein der Kennerund Richter unserer Herzen und ihrer wah-ren fortgehendcn Absicht ist. Der den für unsselbst oft räthselhasten Zweck unseres Lebens ersannund fcststellte, er übersieht auch unfern Zweckdes Lebens, prüfet ihn bei jeder einzelnen Hand-lung, entwickelt unser Herz bis ans seine "verwor-rensten Gespinnste und Verfolges bis in die Laby-rinthe, die wir gern vor uns selbst mit Nacht be-deckten. Er läutert uns, wie Gold imOfen, und nimmt den Gerechten an,wie ein vollkommenes Opfer. —Bor Got-