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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Briefe,

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sich zu empfehlen. Um des Himmels willen, wasist dagegen der arme, einfältige Christus! und wemhat's je in den Sinn kommen können, die zwei zuvergleichen oder gar, wie der Gemahl der Julia that,ihre Bildnisse neben einander zu stellen und Orpheusund Abraham mit ihnen! Wenn spricht Christus soerhabene diktatorische Machtsprüchc, die plötzlich dieWelt andern? wenn schreibt er an Könige und Lan-der so vornehme, cinsylbigc Briefe die sie plötzlichneu beseelet? Wenn zog er, von allen Tugendenbegleitet, durch Welttheile und Städte und gab siean den Thoren an? wie solch übertriebenes, einemWeisen ganz unwürdiges Prahlen das ganze Buchdurchgehet. Wenn trieb er auf so erhabene WeiseSittcnteufel aus, verstand die Sprache der Sper-linge, stillte, da er stumm war, die Wuth des Volksdurch ein Winken des Haupts? mehr, als VaterZevs bei Homer thun konnte. Die vornehme Art,wie Apollonius mit Königen, Weisen, geschweige mitTeufeln und dem Pöbel umgeht, die gebieterischeWeisheit, die er überall auskcamct, jene africanisch-indianischen Fabeln und Mahrchen , womit der Vor-trag aufgeheitert wird, die wichtigen Sachen, dieer den Schatten Achilles fragt, die schöne Art, wieer den Fuß aus der Kette zieht, und nach gehaltenerRede vor dem Tyrann verschwindet doch,wo kann ich dieAffectionen hcrzahlen, die das ganzeBuch durchgehen ? Wer diese mit Christo vergleicht,weiß nicht, was er redet; wer sie aber Christ»Vorsicht und, wie Hadrian und Caracalla, hehrund göttlich preiset, dessen Urlheil begehre ich irrdieser Sache nicht zu haben

Ich