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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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411
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das Studium der Theologie betr. 41»

Meine Seele berührt du, der mich immer undaller -

Orten begeistert, mir war von Kind auf süßereFreude,

Tiefer Entzücken! sich spiegeln mir ließ die ewigenWunder

Seiner Natur, die, ob angethan selbst mir SeinerGewalt, mit

Seinem Ansehen und Glanz, doch immer ewig nurIhn zeigt

Ihn, den großen Führer, den Geist, den ersten Be-weger ,

Bon dem Leben ausgeht und Rath und Mittel undEnde,

Und durch alle Adern, Natur, der sichtbare Gott,lebt!

Laß von deinem Schimmer, von dieset Gewalt, diemich anfaßt,

Wenn ich rund um mich seh deine Werk', in beschei-dener Demuth,

Aufgelöst im Gefühl meines Nichts; zum Tröste derMenschen,

Ihnen zur Freude, mir aber zum Glück Ein Wortlaß mich singen,

Einen Ton ohne Kunst, so wie die Füll' ihn mir dar-reicht

Dessen, was mich umgiebt; damit ihr Geist sich er-manne,

Sich ihr Herz bekräftige, frei und edel zu handeln,

Nicht zu sorgen des Glücks, das aus der Fülle desDaseyns

Der bedenkt und selbsten Sich giebt, durch welchensie da sind,

Der sein göttliches Werk durch alle Zeiten hinauS-führt!