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Briefe,
Hymnus.
Du, der alles bewegt und regiert, durch den ich auchselber
Bin, was ich bin, durch den, in dem die Naturenalle
Sind, was sie sind, der allen auch Alles ist, Naheund Ferne,
Lief' und Höhe , und Minder und Mehr, und in al-len Gestalten
Ausfüllt, was sie von Liebe wissen, von Glück undvon Weisheit!
Siehe, von deiner Güte, von deiner Wahrheit, danahmst du
Einen der Tropfen und mischtest ihn ein in die See-len der Mensche»,
Daß er Quell ihnen sey und immerwährende Nahrung,
Und in mancherlei Bild, in manchen Gestalten undArten,
Trüber und Heller, und stets nach Jedes Weise ver-ändert ,
Immer, getragen in sich, die Quelle des süßestenFriedens
Und der bittersten Schwermuth, der Stachel höhernVerlangens —
Immer durstend nach Mehrerin und niemals gänzlichgesättigt,
Nimmer ganz rein; doch schimmert es durch diesgöttliche Etwas;
— Hat von diesem Strahle, von diesem Ausfluß auchEtwas