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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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400
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Briefe,

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(eines Erasmus, GrotiuS, NaudeuS,Scioppius, Campanclla u. a.) haben kön-nen. Meine Absicht ist nur, da jede Zeit ihre ei-genen Mangel und Vortheile, Hinder-nisse und Vollkommenheiten, Hülfsmit-tcl und Fehler hat, Ihnen nach der unsrigcn,wie ich sie etwa kennen gelernt habe, über ein-zelne Lehren, Materien, Wissenschaften v. f. ei-nige gutgemeinte Winke zu geben. Zeh weiß, fürSie sind Winke genug.

Und fahre also fort, wo wir's ließen, über diemancherlei Zustande der Menschheit zu re-den nach unserer Dogmatik.

Den Stand der ersten Unschuld überhäufenSic ja nicht mit jüdischen Grillen. Unschuld war'sund keine dämonische Klugheit: Integrität allerNeigungen und Kräfte; keine geprüfte Vollkommen-heit und Tugend, die ja bei der ersten Probe soübel bestand. Je mehr man ohne und wieder dieSchrift das Ideal dieses Standes auf eine mystischeWeise hinaufschraubt; desto mehr lauft man Gefahr,wider den ganzen Plan der Heilsodnung, ja zuletztgegen die menschliche Natur selbst , erhabenen Un-sinn zu reden. Ueber Einiges dieser Art hat sichschon Liskow hergemacht; und in unserer Zeit hatman noch mehrere Behutsamkeit nöthig, da ja diePhilosophen aller Lander vom primigenen Na-turmenschen, ihrem 6lsvs äs In Katurs sogut und genau unterrichtet seyn wollen

Wie über diesen Zustand der Mahrchen, soenthalten Sie sich über den zweiten und den

Ueber-