Briefe,
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ses u. f. Bei diesem Glauben des EhristcnthumSbleiben Sic, mein Freund, denn rechlverstandcn ister eine sehr einfache, herzcrhcbende, reine Philoso-phie über das menschliche Leben, an Thalsachen ge-knüpft, und lassen sich von der schönen Hoffnung,die er uns giebt, durch keine Klügelei weglocken.Selbst die Lehre der Dreyeinigkeit, auf die wir ge-tauft sind , ist in seine Oekonomie verwebet; undich kenne überhaupt keine Aenderungcn, die, sobaldsie das Wesentliche des Christenthums betreffen, eswirklich besser machten oder ihm nur noch seine zu-sammenhängende Gestalt ließen. Nehmt diesenPfeiler, nehmt diesen Balken aus dem Gebäude;es stürzt. Untergrabt diese, jene Mauer; sie müs-sen mit der Zeit alle sinken. Und das Ganze die-ses Gebäudes ist in der Schrift doch sehr unverkenn-bar vorgczcichnet. —
Daher gefallen mir auch jene tropischen Dog-matiken nicht, die von der reichen Einfalt derSchrift auch dadurch abgehcn, daß sie ihren vielsei-tigen Entwurf ausschließend in Eine Metapher,in Ein Bildwort z. E. Bund, Weg, Licht,Leben u. dgl. spunden. Die Schrift hat's nichtgethan: sie braucht viele Bilder; worauf sie allesbauet, ist der Zustand, die Natur des Men-schen. Bleiben Sie auch hierin bei der EinfaltIhrer Symbole und hüten sich vor dem gothischenGeschnörkcl eines metaphorischen Gebäudes. War-um soll man mit Mühe sich erst das Licht ver-bauen; um nachher die Dunkelheit mit Fackelnoder Lämpchen zu erleuchten? 8rer aninro fixerssrrtentia: «Aev «rep I7t uoir rrostrar