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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Briefe,

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letzten,^ die physischen Hülfsmittel, in Erfindun-gen und Werkzeugen vermehrt haben; desto mehrkann man der unzuverlässigen, schweren mvrali-sclien Kräfte entbehren." Also lebe wohl Vorseh-ung ! Die ganze Geschichte ist deine Grabstätte.Siehe gutherziger Wanderer, wie eS allen denSchädeln gierig, die je auf dem Felde der Mensch-heit moralische Zwecke suchten: als Thoren liegensie daxund werden von Thoren beweinet; aber dieNephrlim, die berühmten, großherzigen Tyrannen,die Unterdrücker und Betrüger ihres Bruderge-schlechtS, leben!

Doch, dünkt mich, nicht so ganz und gar;oder sie leben vielleicht sich zur Schande, und dermoralische Todtenschadel, der hier wenigstens insich Trost und Leben genoß, fand gewiß auch hieund da die Zustimmung anderer Menschenherzen,und gesetzt, daß er seinen Zweck hier nicht völligerreichte, selbst für diesen verfehlten Zweck in einerandern Welt Belohnung. Freilich, mein Freund,ist unsere Ecoe weder das Land des Lohns, nochdas Vaterland wahrer, ewiger Tugend: sie selbstund ihr Schicksal ist hier nur Stückwerck, A. B. C.oder höchstens Buchstabensetzung, ein unvollkomme-ner , unvollendeter Anfang. Unsere Erde dreht sichund wir drehen uns mit ihr: sie schwankt mit denJahreszeiten; und auf ihr ist nichts ewig. WederLeimhütten, noch Pyramiden : weder Schand - nochEhrensäulen. Wer sich hieniedcn ächier, ewigerLugend rühmt und für sie einen irdisch - ewigenLohn, wenn auch nur im Nachruhm der Menschen,>n der Unsterblichkeit, erwartet; der zeigt, daß er