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Briefe
furcht folgten. Christus begreifl's unter dem kl a-renAugc, das des Lebens Licht ist und denganzen Leib licht macht. David bittet darum, alsum den guten, freudigen Le b e ns g ei st, der ihnauf rechter, ebener Bahn führe u. f. Mögen wir'Snun Gewissen, innern Sinn, Vernunft,den in uns nennen, oder wie wir wollen;
genug, cs spricht laut und deutlich, zumal in derJugend, che es durch wilde Stimmen von außenund innen, durch das Gebraust der Leidenschaftund das Geschwätz einer klügelnden Unvernunft all-rnahlig zum Schweigen gebracht oder irre gemachtwird. Wehe dem, bei dem es so stumm und irregemacht ward; insonderheit dem Jünglinge undKindel Es wird allmählig ohne Gott in derWelt, geht wie ein irres Schaaf umher, ohnegesunden, moralischen Sinn, ohne das Göttlichein Einer Sache des Lebens an sich und andern zufühlen. Nur so viel haben wir von Gott und sei-ner Vorsehung; als wir beide lebendig erken-nen, im Einzelnen und Allgemeinen. Je mehrwir cs (ohne Schwärmerei und Seelenkälte) thätigersehen, wie und wozu er mit uns handle? destomehr ist er unser, unser allein. Laß nun ei-nen Schwätzer und Zweifler dagegen sagen, was erwill: Erfahrung gehl über Geschwätz und Zweifel.
Sie sehen, lieber Jüngling, daß Sie sich kaumnützlicher um's menschliche Geschlecht machen kön-nen, als wenn Sie auf diese Weise ein Engelder Vorsehung werden, Erwachsene und Kin-der auf die Stimme der sie leitenden und erziehendenLiebe aufmerksam zu machen, aufmerksam zu erhal-ten,