Briefe,
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halb erwiesen, hat Christus oft in bin Wort derLiebe und kindlichen Einfalt gehüllct; und manchejener Weisen erwiesen's aus und nach ihm--
Z. Große Doxologien von Gott, lang-weil i e Erörterungen einzelner und al-ler seiner Eigenschaften liebe ich weder inPredigten, noch in Liedern und Gebeten.Der Orient liebt sie, tragt sie aber auch warmervor; Geist und Sprache sind in ihm einmal dazugewöhnet. Bei uns werden sie meistens crfrorneWortschollen, kalte Abstractioncn, wo Gott vonmancherlei Seiten visirt wird, oder gar Mönchs-kitancien. Nu» verbietet ja Christus alle Batto-logie, als ein Geschwätz der Heiden, und lehrtdeswegen sein kurzes: Unscr Vater im Him-
Mel! und wir Christen sollten dies vergessen, undin Gesängen und Predigten, dort noch dazu mitoft so langweiligen Melodien, hier mit noch lang-wciligern Perioden stundenweise battologisiren wol-len ? Je armer man an Wahrheiten ist, desto mehrsucht man sich mit diesem Geschwätz auszuhelfen:denn was wollten nun die Leute, die so wenigArtikel der Religion haben, stundenlang singen oderreden, wenn sie nicht noch ein prächtiges Nichtsüber Gott periodisiren, oder vcrsisiciren könnten;man sollte sie zu den Mcbeds der Parsen schicken,um ihre Jeschls herzubctcn, oder zu reimen.
Immer spricht die Bibel von Gott als einemgegenwärtigen, lebendigen, thätigenWesen, lebendig in allen seinen Werken, thatigin jedem einzelnen Werk, ja im kleinsten Geschäft