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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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370
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Briefe,

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2. In spitz fündige Untersuchungenüber Goltes Wesen und Eigenschaftenlassen Sie sich vor einer Versammlung, die zurSeligkeit unterrichtet werden will, nicht ein. Esist gut, ja nöthig, das S i c diese Streitigkeitenund wie weit es der menschliche Dispukirqeist daringebracht hat, wissen. Lernen Sie diesen in allenVerwandlungen und Schlupfwinkeln, wie er soviele Jahrhunderte hindurch dieselben Fragen undKnoten, immer in andern Worten, aufgebrachthat, kennen; nur Ihre Gemeine verschonen Siedamit.Was Gott sey? wie er Eins in Drei-,,cn, Drei in Einem sey oder gar geworden?was er von Ewigkeit her gcthan? wie er aussich selbst getreten? (ein monströser Ausdruck!)und endliche Dinge hcrvorgebrachc habe? Wieder Unendliche sich jetzt zu ihnen verhalte? wieer sie sehe und erkenne? ob in oder außer sich?Er in ihnen oder sie in ihm? ob und wie ihreVeränderung in ihm keine Veränderung zeuge,,undEc doch in ihrem Zeitraum wirke, Menschworden sei) ? u. f." Diese und hundert Fragenmehr, woran die kühnsten Geister gescheitert sind,werden uns ewig Klippe» bleiben Das Unendlichemit dem Endlichen zu berechnen: das In oderaußer Gott extensiv oder intensiv zu messenu. s. f. das Alles ist nicht Menschen -, sondernThvrenwerk, und wer über Fragen solcher Art dieKetzerkrone verdient, trägt sie weder zum Nutzen,noch mit Ehre. Wir Arme, die wir nicht wissen,was wir selbst sind? wollten das Wesen der Wesenkennen, wie cs sich selbst kennet! Endliche Ge-schöpfe, mit Ort und Zeit umfangen, wollten in's