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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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342
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Briefe,

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Gebüsche! rief er aus, mit Lust bethaute Fluren !Holdscl'ger Aufenthalt zufriedener Naturen,

Wie gur verbirgst du mich vor der sinnlosen Welt!In jenem Tummelplatz erhitzter LeidenschaftenMag Habsucht, Gram und Stolz an schlechten See-len haften,

Wenn hier mein reger Geist zur Weisheit sich gesellt.Sie fliehen vor sich selbst und graben aus den GrüftenDas Gold hervor, di« Ruh hinein;

Indessen wird in diesen höhern LüftenMein Herz von ihrem Unmuth rein.

Schon als ich noch im Staub' der niedern At-mosphäre

Getrieben vom Gespenst der Nimmersatten Ehre,

Bon Lehrsucht tiefberauscht, nach Heller Thorheit lief,Gefiel mir nichts so sehr, als diese stillen Gründe,Es schien mir, ob mein Geist hier was zu suchen finde,Und ein versteckter Freund mich flüsternd zu sich rief!Oft fühlt' ich,^daß ein Reiz, stark wieJacchus SafteAllmächtig meinen Geist durchfuhr;

Ach! rief ich dann, ihr hier verborgnen Kräfte,Entdeckt euch, ach entdeckt euch nur!

Zum Jrrlhum alt genug, zur Wahrheit kaumnoch mündig,

Bon Priestern irr gemacht, der Gottheit noch unkündig,Rief ich die höchste Kraft, obwohl unwissend an.Mein Herz gefiel ihr wohl, das, eh es sie noch kannte,Schon gegen ihre Glut mit Zärtlichkeit entbrannte;Zuletzt crgad sie sich und wies mir ihre Bahn.

Ein sanfter Frühlingswest stieg von der nahen Fichte,Und lauschend schwand er vor mir fort;

Auf einmal fuhr mir etwas vom Gesichte,

Ich sah hier fehlen Klang und Wort.