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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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337
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das Studium der Theologie bctr. 33?

Mit der Zeit wanden sich einzelne Wissenschaftenvom großen Knäuel los und die Vernunft der Men-schen spann ihr feineres Gewebe. So bei allenVölkern der Erde und bei Einem erwählten Volkenahm diese Stimme große Zeiten hindurch eigent-lichen Wohnplatz. Die Kette zwischen Gott und derMenschheit war nicht nur in der öffentlichen Ein-richtung des Gottesdienstes und Landes bemerkt,sondern sie ward auch durch erlesene Werkzeuge jetztund dann von neuem gereichet, und ziehet sich inder Geschichte dieses Volks vom ersten Gliede desmenschlichen Geschlechts durch einen andern Adambis an's Ende des Menschengeschlechts hinunter.Dieser zweite Mensch, der Sohn und Lehrer, deraus des Ewigen Schoos kam, brachte die klarcste,dem menschlichen Herzen innigste Stim-me Gottes auf die Erde. Er ein Lehrer, wieder Propheten seiner Nation keiner gewesen war,verkündigte die wahre Religion der Menschheit,stiftete Frieden zwischen Himmel und Erde, lehrteund zeigte den Einen Gott der Natur undSchrift, der Juden und Heiden; aller MenschenWater, aller Sünder Helfer. So sprach, so thater: seine Lehre gicng in viele Länder aus, zerstörteGötzentempel und eitle Systeme; der menschlichenVernunft aber half sie auf, das Herz der Menschensuchte sie zu läutern und zu bilden. Wie verdor-ben und gemißbraucht sie Jahrhunderte hindurch ge-wesen ist und zum Theil noch ist, so daß sie sichmit Gräueln und Spitzfündiqkeitcn bedeckt gesehenund beinahe alle Weltthcile mit Blut und Lasternüberschwemmt hat: so konnte sie selbst dies allesHerders Werke z. Nct u. Theet. IX. P