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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Briefe,

ker Seele fassend, eine schöne und glückliche Erndtedes Lebens zu genießen streben. Aber cs ist selten,das Werk dieses Ackerbaues; cs geräth mit Müheund langsam. Indessen wie in einer dicken Nachtcs nur weniges Licht bedarf zur Erleuchtung: sobedarf auch das menschliche Leben dieses seltnenund wenigen Zunders nur hie und da; in diesemund jenem Menschen einen flammenden Funken.Denn des Guten und Schönen in der menschlichenNatur ist überhaupt nicht viel: der Himmel willaber, daß durch dies Wenige das Ganze erhaltenwerde. Nimm dem Leben die Golteswcisheit: sonimmst du ihm seinen ersten lebendigen Funkender Begeisterung, wie wenn du dem Körper dieSeele, der Erde die Fruchtbarkeit, dem Lage dieSonne nimmst: der Körper ist todt, die Erde un-brauchbar und der Tag verschwunden."

Nachschrift. Wollen Sie die schöne Abhand-lung eines unparthciischen Mannes über das Stu-dium der Theologie lesen: so bekümmern Sie sichum Robert Boile, des berühmten, ruhmwür-digcn Physikers, kleine theologisch cSchriftcn.In ihnen ist die untenbenannte Abhandlung *), sowie eine andere über dieSchrei bart der Schrift,über die Derchrung, die der menschliche

*)Won den Vorzügen des theologischen vor demStudium der Welkweishcit." Man hat auch einedeutsche Uebersetzuug von sogenannten auserlese-nen theologischen Schriften R. Boile, Halle r7vg.