das Studium der Theologie betr. 3,?
und Theologie, wie der Bettclsack zum Bettelngehöre?
Ach ich gesteh es dir, es schmerzt mich nur zu oft,
Wenn, wo mein müder Geist Belehrung Gotteshofft,
Ein dumpfes, dürres Blatt mit kaltem Lob' ihnhonet,
Und Land mit Rosen krönet.
Der rühmt die Wahrheit hoch; doch Geist undKraft gebricht I
Der buhlt um ihren Schmuck und hat die Wahr-heit nicht:
Der mahlt die Lugend »ns, doch nicht, daß auchBeschwerde
In ihr gefällig werde.
Mich reizt, was Persien vom Oromazes spricht:
Bon Wahrheit sey sein Geist, sein Körper seyvon Licht;
Da die, die er bekämpft, mit Finsterniß undLügen
Sich und die Welt betrügen-*)
Jst's nicht sonderbar z. E., was man fürdumpfe Vorurlheile gegen Dogmatik, Homi-letik, Polemik, ja gegen Bibel und Theo-logie überhaupt hat, als ob da aller gesunde Ver-stand im Lehren und Lernen aufhöre und der elen-deste Sclavengeist allein in ihnen sein Theil finde?Was ist denn Dogmatik, recht gelehrt und rechtverstanden, als ein System der edelsten Wahr-
*) (Withof.)