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Briefe,
der Mcnschenvcrnunst, des Mcnschcngcistcs undMenschenherzcns. Die ersten Weisen, die erstenGesetzgeber und Dichter gierigen aus diesem heiligenHain auS; und oft nur spät haben sich die vcr.schiedensten und klarsten Wissenschaften aus der al-ten Theologie, wie die Frucht aus der Knospe,losgewundcn. Warum sollten wir uns nicht diesesUrsprunges freuen und mit alle dem Feuer, mitalle der Liebe, womit Dichter, Propheten , Weifedes Alterthums ihre hohen Wahrheiten, oft Mangel«hast genug, der Welt kund thaten, diese jetzt ineinem reineren Lichte, in einer cdlern Begeisterunglernen und lehren? Wenn Orpheus und Homer,Pythagoras und Plato, Hesiodus und Pindar dieGeburt und Herrlichkeit, die Negierung und Wun-der ihrer Götter, die ersten Knospen menschlicherLehre und Tugend mit Schwung, mit Entzückenpreisen; warum schlagen wir, wenn wir vom wah-ren, ewigen Gott und seinen Wundern, von sei-nen Veranstaltungen mit dem Menschengeschlechtzu desselben ewiger Würde reden, knechtisch die Au-gen nieder? Oder glauben wir, daß sich mitten iinLicht am besten mit verbundenen Augen, mit einerbleiernen Binde um Sinn und Seele, sehen? daßsich die Wirkung des edelsten Geistes, nur wennder unsre am unfreiesten, unedelsten ist, am bestenspüren lasse? Erwachen Sie, lieber Jüngling, auSdiesem niedrigen Traum in einem so ungesunden,drückenden Ncbclthale. Offenbarung Gottes istMorgenrots», Aufgang der Frühlingssonne für'sMenschengeschlecht mit allem Licht, mit aller War-me und Lebensfülle derselben; was soll zu ihr diegedrückte, grämliche Miene, als ob die zu Bibel