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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Briefe,

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tcr gewissen Bergleichpunkten mit List berückenkönnte; er begab sich also auf eine Akademie. Hierschlug er, mitten unter Bacchanalen, tüeses an,über die er disputiren wollte. Der Tag kam, erselbst stand als Präses der Vertheidigung da. Eserschienen Metaphysik, Logik, Rhetorik, und wassich sonst aus allen Künsten und Wissenschaften mitdem großen Gelehrten und Erzsophisten, Belial,messen wollte; alles erschien. Scharf wurde ge-stritten : er blieb keine Antwort schuldig. Uebcr

und über mit Distinktionen behängen, entschlüpfteer, wo man ihn angriff: seine Zunge war niemüssig, nie verlegen: wenn man ihn für besiegthielt, half er sich am blendendsten hervor. Zuletzttraten zwo Weibspersonen hinein, jungfräulich,ungeschmückt, einfaltig, edel: die Eine nannte sichTreue, die andere Liebe. Der Sophist erblaßte,warf sich hin und her, zuletzt verstummte er, er-griff unwillig seine Papiere, und stieg vom Kathe-der. Murmelnd soll man ihn sagen gehört haben:Dachte ich doch, nur mit Schminke hier zu thunzu haben ; und da zeigen sich die wahren Töchterder ungeschminkten, unüberwindlichen Wahrhci t."

3. Das Alter der Religion.

Die Religion freuete sich ihres Alters, ihrernoch so frischen Glieder, ihres noch so runzelloscnAngesichts. Die Andacht, ihre Schwester, nahm