das Studium der Theologie betr. 289
Aussprüche der jüdischen Wäter.
Laß dein Haus eine Schule der Weisen seyn,und hange dich an den Staub ihrer Füße und trin-ke mit Durst ihre Worte.
Scy unter den Schülern Aarons, welcher Frie-den liebte und dem Frieden nachjagkc; welcher dieEceaturen liebte und sic zum Gesetz anführte.
Wer einen Namen sucht, verliert seinen Na-men. Wer nicht hinzu thut, nimmt ab. Wernicht lernen will im Gesetz, ist des Todes schuldig.
Ihr Weisen, gebt Acht auf eure Worte, daßihr nicht wcggeführt werdet an einen Ort, wo bö-ses Wasser ist, daß die Schüler, die nach euchkommen, davon trinken und sterben, und also derName des Himmels entheiliget werde.
Ich bin in meinem Leben unter den Weisenerwachsen, und habe mir nichts besser gefunden,als Schweigen. Selbst die Erklärung des Gesetzesist nicht das Hauptwerk, sondern das Thun. Werviel Worte macht, bringt Sünde über sich, wie Eva.
Sondre dich nicht von der Gemeine: denn
wer sich von der Gemeine sondert, siehet nicht denTrost der Gemeine. Verlasse dich nicht auf dichselbst, bis auf den Tag deines Todes: denn Jo-chanan, der 80 Jahr Hohepriester gewesen, istnoch ein Sadducäer worden. Richte deinen Näch-Hcrders Werke z. Rel. u. Theol. IX. T