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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Briefe,

überall im A. T. und sagen frei und offenbar:von diesem Jesu zeugen alle Propheten." Jesusnicht minder, der in mehr als Einer Stelle alleSchrift des A. T. auf sich deutet, sie also allge-mein als Zeugin von sich betrachtet, und sich inMoses und der Propheten Munde findet. Ich sehenicht, wie man diese Sprüche drehen, die Scharfederselben abwetzen, geschweige Christo oder den Sei-nen z w e ckm ä ß ig g e su ch te künstliche Accom-modationen Schuld geben könne, von denen ihregelchrsamkeitslose Einfalt so weit entfernt war. Viel-mehr wird Alles klar und eben, wenn wir Ihn,seinen offenen Aussprüchen zu Folge, für die totaleSumme, für den letzten geistigen Inhalt desgestimmten A. T. halten, und sein Reich alsdie Verheißung ansehen, die den Vätern gege-ben , von den Propheten immer mehr und mehr,Heller und dunkler, naher und ferner entwickeltwar. Sein Geist und seines Reichs Zukunft hattedas ganze Gebäude der Schriften U. T. erfüllet;und aus diesem großen Hause führen nun Evange-listen und Apostel an , was ihnen zunächst imAuge und bei der Hand liegt , was sie jetzt brau-chen. Bei Eitation der Stellen machen sie sich keineSorge, ob diese zuerst, zunächst beweise? obkeine andere treffender scy? ob jene zu ihrerZeit nicht einen nähern Vorfall betroffen habe?Sie sprachen zu ihrem Volk in den allgemein an-genommenen Grundsätzen desselben, in denen auchsie erzogen, unterrichtet, in denen auch die Feindedieser Anwendung mit ihnen Eins, unbczweifeltEins waren, und die doch nicht falsch seyn müssen,weil der Geist Gottes sie bestätigt hat