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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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263
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das Studium der Theologie betr. 263

mit der zwoten Erde verneuet, vor dem Messiaserscheinet und nicht erschrickt, ihn Bruder zu nen-nen , bis er sein Gespiele im Reich der Liebe ge-worden."

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Einundzwanzigster Brief,

Wir haben lange gefeiert; es istZeit, daß wirwieder an die Arbeit gehen, ob ich wohl in Anse-hung unseres Plans, da wir doch auch einmal vonHülfs Mitteln geistlicher Vortrage redenwerden, die Feier nicht für Müsstgang halte. Ichbitte also, heben Sie diese Briefe auf, um sie ein-mal , wenn's Zeit seyn wirb, wieder lesen zu kön-nen; jetzt fahren wir fort, wo wir's ließen, beider Citation des alten, im neuen Te-stament.

Und da dünkt mich die sichere Hauptregel diese:Evangelisten und Apostel so einfachund ungekünstelt sprechen zu lassen,als sie sprechen, als der Geist ihrerSchriften überhaupt ist. Sie werden nichtin diesem einzigen Stück anders seyn, als in al-len andern; am wenigsten judengelchrt, witzig undrabulistisch, daß sie durch Kunstgriffe der Aus-legung sich eine andere Deutung hatten erschlei-chen wollen, als von der ihre Seele überzeugt war.Sic verstanden in ganzem Ernst die Stellen, diesie von Christo anführten, von ihm: sie fanden ihn