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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Briefe,'

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evangelische Geschichte suchen. Belohnte der Erfolg'die Mühe? Ich entkleidete ein schönes Werk vonseinem Schmuck, um ein Skelett zu finden, dasweder Sie, noch ich, zu sehen, gewiß auch nichtder Dichter zu geben wünschte.

Lieber befolge ich den zweiten Theil IhresBriefes und rede von Hymnen weiter. DerDichter, den wir eben genannt haben, ist Einerder größesten Hymnen - Dichter. Sprache und See-le hebt sich, wenn in seinem Messias Gesänge,Empfindungen, Elegien, Hymnen tönen: alleswird Jubel, Thrane, Wohlklang. In seinenOden sind treffliche, einzige Stücke dieser Gattung,ob ich ihm gleich hie und da in seiner mystischenMetaphysik über Gott nicht folge. Sein Psalm,seine Empfindungen über die Sternenwelt und über-haupt über das Heilige in der Schöpfung sind feier-lich - schön und werden sich Ihrem stillen Sinn

langst empfohlen haben-Einen andern Gang

von Hymnen haben wir der cinsylbig-tönenden eng-lischen Sprache, und ihrem Hellen Tubaton zu dan-ken. In ihr waren die Psalmen lange schon ineben dem kurzen rnstro, das ihr als die ältesteBolksmelodie so lieb ist; daher auch Milton undNeuere die Psalmen meistens in diesem und etwain ein paar andern Sylbenmaaßen gegeben haben.Ohne Zweifel kennen Sie manche schönen GesängeAddisons, Popens u. a. auch über christlicheGegenstände; *) im Grunde aber ist Milton der_ Vater

*) In einer deistischen Liturgie (n liturM on ilrsuniversal xrincixles ok lleligion ancl lVIors-

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