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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Briefe,

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Ließ ihrem Purpur freien Lauf,

Fing ins Krystall ihn rauchend auf;

Bestieg mit demuthsvoller Miene,

Die schwarze Trauerbühne

Und setzt sein Blut der Mutter Urne bei.

Gerührt erhub das Volk ein jauchzendes Ge-schrei :

Du, Selim, du, hast überwunden!

Die beste Liebe quillt aus deinen stillen Wun-den -"

Sie sehen, mein Freund, die Moral der Fabel,im Geiste des Christenlhums betrachtet. DaSandere Stück, womit ich Sie schadlos zu haltengedenke, sey ein Lobgesang auf Gott, voneben dem Verfasser. Es sind zwo Stimmen inihm: die erste eines Einsiedlers in der lhe-baischen Wüste; die zweite ein unsichtba,res Chor der Geister, ihm antwortend.

Lobgesang auf Gott.

r. Eremitische Felsen,

Traurige Felsen, habt ihr in euren WildnissenKeine denkenden Wesen,

Die des Ewigen Lob mit mir verbreiteten?

2. Den Unendlichen tobt manNicht mit Worten allein; besser verehret ihnDie Bewunderung sprachlos:

Dennoch , sterblicher Mann, rede! wir antworten.