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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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B riefe,

wissen ober nicht: wo? bis cs ihm wieder gefällt,sich irgendwo zu zeigen - Bestrebe sich nunder Dichter, uns dies verborgene Reich der Geister,diese ungesehenen Orte und Ende an's Licht zu brin-gen und dem Auge des Lesers so eben zu machen,als den Weg einer Landstraße: er zeige, wo Chri-stus so lange gewesen? was er gethan? womit ersich beschäftigt? Lasse er ihn thun, was er will;die Erscheinung unter Menschen hat jetzt füruns verloren; et kommt, als einer, der von Ta-bor nach Jerusalem, von da nach Emahus wan-dert. Gar Nicht daran zu denken, wie schwer csferm werde, Christum in diesem Zwischcnzustandekräftig, zu dieser Sache gehörig, zu beschäf-tigen , da wir ja auS diesem Zeitraum und auSdiesen Gegenden nichts wissen, uns nur ahnend,in schüchternen Wünschen leiser Hoffnung hinein-traumen müssen, wenn nicht das ganze, geliebteBild das werden soll, was der Mond am Tageist. Warum schwieg uns die Bibel hierüber? überGegenstände, nach denen wir schmachten, von de-nen jedes Wort, jeder Laut unS die Seele wecktund das Herz entzündet; warum schwieg sie dar-über ? doch nicht etwa, daß der Dichter reden unduns ihren Mangel an Nachrichten in süßen Phan,tasten ersetzen sollte? Von der Himmelfahrt,vom Sitzen zur Rechten Gottes, u. st wiesie uns der Dichter mahlen kann, mag ich, wennich die Sache als Religion betrachte, kaum etwashören. Mein Auge reicht nicht so weit, den tri-umphircndcn Stern nach Stern vorbeizichen zu se-hen, wie ihn der alte Otfricd und Scultetusschildern und so schlage ich'ö lieber zur Erde, wie