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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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das Studium der Theologie betr. 24Z

ftl erregen, als daß sie uns von jener mehrereUeberzeugung und Klarheit schaffen sollten. Nochmißlicher ist's mit bloßen Erzählungen aus derfremden Geisterwelt; der Dichter hat viel zu thun,daß sie nicht Mahrchcn werden.

Wenn Engel bei der Geburt oder beim GrabeEhristi erscheinen: so erscheinen sie als Boten Got?tes, als Geschöpfe anderer Art, schnell, herrlich,edel. Ihre Gestalt ist wie der Blitz, ihre Kleiderglanzend wie Schnee: ihr Wort ist beiden gemäß,auSgespart auf diese Stelle, auf's höchste bestimmt,warum sie und nicht Menschen, das und nichtmehr, jetzt und nicht zu anderer Zeit sagen? Sietreffen als Blitze, sie verschwinden als Blitze; zurlangen Bcaugung oder zum täglichen Umgänge tau»gen sie für unsere Welt nicht. Kehren Sie diesum; lassen Sie uns im Dichter Myriaden derEngel und abgeschiedenen Geister bekannt und ge-mein werden; kaum mehr dieselbe Wirkung. Wirwerden der Engel gewohnt oder sie hindern uns imGange der Erzählung. Wenn Christus sich alsden Gekreuzigten und Auferstandenen zeigt; jeun v e r m uth e te r, und doch wahr; je herrli-cher, und doch gewiß und überzeugend dies gesche-hen kann; desto wirksamer, desto edler. Und offen-bar haben die Evangelisten beides verbunden. Ererscheint nur und lebt nicht mit ihnen; lebt Stun-den unter ihnen, aber wie ein Geschöpf aus einerandern, herrlichen, ihnen verborgenen Welt, umdie ihn niemand fragen darf, aus der er niemandenantwortet. Schnell ist er weg, ist anderswo; sie

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