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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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das Studium der Theologie bctr. 233

ihn als solchen dargestellt und bewiesen. Nun legter ihnen nochmals alle Schrift aus, dievon ihm gesagt war, und zeigt, daß alle dieseksota zum Anbruch, zur ersten Erscheinung seinesReichs gehöret; er geht gen Himmel und laßt sieals Zeuge n dessen, was geschchen sey undn o ch g e s ch c h e n w c rd c. So verkündigten ihnseine Boten; als einen von Gott durch T h ei-ten erwiesenen, von dessen Begebenheitenund Thaten auch alle Propheten gczeuget. Soward das Christenthum gegründet; anders, meinesErachtens, kann's auch jetzt nicht bewiesen werden.Fehlten die kacts, das Reich, die Lehre, di»Wunder, die Auferstehung, die geislvol-le Gr ü n d u n g der Religion Jesu, die eben derKern der Prophczeihungen von ihm sind;bloße conditionss, sins guibuo non, z. E. derStamm, das Geschlecht, der Geburtsort, die Jung-frau, der Tempel, die 70 Wochen könnten an sichnichts thun, und würden's nicht gethan haben. Eskonnten viele aus Bethlehem seyn und waren dochkeine Messias; der niedrige Sohn Davidsaber, der s 0 und nicht anders das Reich a n-fieng, der milde, reine, kräftige Gottesgc-sandte, der war's, kein anderer. Von ihm zeug-ten alle Propheten, als vom Arzt derKranken, dem Heiland der Sünder, demFegopfer der Welt, dem ewigen Baumeines neuen Lebens. So ward Christus desganzen A. T. Mitte und Absicht, allerBilder Geist, aller Typen Erfüllung, allerVerheißungen Kraft und Leben. Naher oderferner konnte, mußte nun Alles von ihm handeln;