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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Briefe,

findet Christus seinen Beruf, seine Sendung.Was thut Er denn? worein setzt Ec diese? Indas, was seine erste Stimme ruft: „das ReichGottes ist kommen!" in das, was seineReden und Wunder zeigen, wie er sie denJüngern Johannes Vorhalt, wie er so oft den Ju-den antwortet: „ich hab's euch gesagt, und washilft sagen? Sehet meine Werke! glaubet ihnen,nicht mir." Christus selbst also will's nickt, daßman sich mit metaphysischer Deutung der Kennzei-chen an ihm allein beschäftige: sein Reich, seine

Werke, seine Lehre und Wunder sind eben dievorausverkündigten Kennzeichen: diese laßt er wir-ken. Er verbietet es sogar seinen Schülern lange,es nicht als Wort, als Predigt anzuheften, daßEr der Messias sey, sondern befiehlt ihnen dafürsein Reich zu lehren, andern Begriff davon zugeben, wie er ihn ihnen gab; das weitere findesich selbst. Da er seinem Ausgange, (der auch da-zu gehörte,) naher kam, seitdem Moses und Eli-as mit ihm davon aus jenem Berge sprachen, re-dete er von seinem Leiden, seiner Auferstehung, alsvon Sachen, die auch vorher verkündigt seyn, undjetzt erfüllt werden müßten, der Zukunft seinesReichs unbeschadet. Bor'm Hohenpriester spricht er,„wer er sey?" verweiset ihn aber auf andere, alsWortbeweise; auf seine Erscheinung mit denWolken , auf sein Reich, auf T h a t. So starber; er erstand — und nun, sagen die Apostel,hat Gott durch die Auferstehung ihnzum Herrn u n d C h r i st ge m a ch t*), d. i.

H Apost. 2, 4. 10.