das Studium der Theologie betr. 3iZ
glanz da — fühlen Sie selbst das Schone desBildes. Und nun thut Gott, der zweimal sprach,den dritten, größten Ausspruch, der so-gar Schwur, ein ewig unverbrüchlicher, unwider-ruflicher Schwur wird: eine Bekräftigung der zweiersten Gottesworte. Der König, in dessen NamenGott auszicht, dessen Reich er unter seinen Fein-den gründet, soll und wird in seinem Geschlechtewig ein König seyn; und zwar König derältesten, edelsten Weise, sNÄ, PriesterFürst, ein Diener Jehovah's in seiner heiligenNahe, Melchisedek, König der Gerechtig-keit und des Friedens, zu Salem, aufZions Berge. Sic sehen, wie schön der Dichterdie größeste Pflicht der schönsten Verheißung einwe-bct. Er macht'S zur Bedingung des hohen, ewi-gen Schwurs Jchovah über Davids Haus und Nach-kommen, daß er auch ein König der Unschuld undMenschenliebe, nur Diener Gottes an seinererhabenen Stelle, Patriarch und Vater sei-nes Volks scy und bleibe. Der übrige Theil desHymnus ist Ausführung des Wortes Gottes in denersten Versen: Jehovah streitet für seinen Gesalb-ten: er halt Gericht über die Völker: ihreNiederlage kostet ihm nur Ein Wort, ein Urtheil.Zermalmt liegen sic da: der Sieger geht auf Lei-
chen, tritt auf ihre Häupter; müde von der Schlachtsicht er einen Bach am Wege und trinkt, und hebtgestärkt sein stolzes Haupt — — Ich darf ihnenwohl nichis weiter von der Pracht dieses Psalmssagen. Die Anführung Christi*) wird einer accom-
*) Matth. -L, KZ-H6.