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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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206
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Briefe,

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,Mein Geliebter, nimm, nimm nun dein Geschlecht«Dir zu eigen hin, sitze mir zur Rechte.

Juda sey dein Theil, dein sey Ephraim!"

Sprach des Baters Gruß zu ihm.

Unsers Schicksals Buch ward ihm übergeben,

Bor ihm liegt der Tod, bei ihm steht das Leben,Macht stützt seinen Arm, Güte ruht bei ihrSolchem Fürsten dienen wir!

Engel sind sein Volk, Menschen seine Heerde,Jauchz' ihm, Himmel, zu! Schmiege dich, 0 Erde,Der ist sein Pallast, diese seine Lust,

Weiden ist sein Sieg bewußt.

Laß mein brünstig Lied, Schilo, bei dir gelten,So wie Adams Land dir vor allen Welten,

Wie, vom Geist beseelt, Assaphs SaitenspielDir vor Engel - Lob gefiel.

Schönster, wie die Welt durch Aurorens Feuer,So begrüß' ich dich mit dem Klang der Leier.Stimmt das Echo jetzt auch in Lhorheit ein ,

Soll mein Herz mein Echo seyn»

Siebenzehnter Brief.

Mich freuet's, daß die Anspielungen der prack»tigcn Ode, die ich Ihnen übersandt, Sie auf dieWeissagungen und Vorbilder des Mes-sias im A. T. aufmerksam gemacht haben. Siebringen mich damit auf meinen Weg: denn eben