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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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205
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das Studium der Theologie betr. s»L

Als des Vaters Bild denkend in ihn fuhr,

Große Seele der Narurl

Wehe reine Lust um die goldnen Saiten,

Laß dies neue Lied bei verkehrten Leuten,

Feinden ihrer selbst, süßbetäubend schön,

Unsres Schilo Lob erhöhn.

Sterne waren es, die von ihm erklungen,Flammen funkelten auf zerspaltnen Zungen,Leuchtend trat er selbst in die Wälder ein,

Feurig muß mein Loblied seyn.

Siegreich stand der Held, dichtgerollte Flammen,Schlunzen sich zum Kranz um sein Haupt zusammmen,Die der Söhnaltar, den er fallen hieß,

Lhm zum Siegeszeichen ließ.

Der vereinte Duft, der seit tausend JahrenVon dem Opferheerd' wolkicht aufgefahren,

Ward zum Wagen ihm an des Cedrons StrandZum Triumph hinabgesandt.

Glorreich ließ er sich auf der Wolke nieder,

Der erstaunten Schaar jungst erfochtner Brüder,Die ihn scheiden sah, sprach er tröstend einrMein Verdienst soll euer seyn!"

Stark mit Blut bespritzt, reicher noch an Palmen,Zog er durch den Klang cherubinscher Psalmen,Die im langen Zug, von der untern Welt,

Sich bis zum Olymp gestellt.

Jauchzend floß ein Heer prächt'ger SeraphinenIn Aurorens Schmuck um des Himmels Bühnen;Als der Vater ihn seinem Throne nah,

Majestätisch kommen sah.