Briefe»,
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raphrasen; ohne zu bedenken, wie andere Sachs csdamals damit war und jetzt ist. Erasmus undseine Zeitgenossen mußten erst die Sprache in Gangbringen: das Griechische war dem großen Haufenunbekannt, das Latein ward barbarisch geschrieben.Er that also zwei gute Werke mit Einem, machtedurch einerlei Bemühung zwo Sprachen bekannt undparaphrasirte, genährt an den Alten, als - Mei-ster. Wo dies bei den meisten unserer Paraphra-sen, zumal in der Muttersprache, statt finde? oderwas auf diesem Wege an erasmischer Absicht erreicht-werde ? mögen Sie selbst entscheiden. Durch dieseWerke werden wir doch wahrlich weder Griechischnoch Deutsch lernen; und an den strengen Umrißdes Autors ist gar nicht mehr zu denken. LebenSie wohl.
N. S. Um meinen trockenen Brief und michselbst zu erheitern, lege ich Ihnen eine Ode auf dieHimmelfahrt Christi bei*), die Sie vielleichtnoch nicht kennen. Wozu ich es lhue? wird dieFolge zeigen.
Der Sieg des Heilandes.
Eine christliche Ode.
Die du brünstig dort auf den Wassern schwebtest,Und mit mildem Hauch Adams Brust belebtest,
*) (Bon Wilhof.)