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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Soo

Briefe,

Sprache mehr ächte Hülfsmittel hätten, als wirhaben. Statt des langen und unseligen Streits:ob das N. T- rein Griechisch geschrieben? und ob'sdem Geiste Gottes nicht unanständig sey, daß erseine Bücher nicht im attischen Dialcct schreiben las-sen? ob der Hellenismus Dia lect genannt zuwerden verdiene? u. dgl. wäre cs nützlicher gewesen,den Ursprung dieser vermischten Mundart aufzuspä-hen und uns wenigstens einzelne tüchtige Belege zueinem Idiotikon derselben zu geben. Das erste,dünkt mich, ist noch nie recht geschehen. Wörter-bücher haben wir über das Griechische des A. T.breit Kirchcr, Tromm und Biel; das Wör-terbuch des letzten ist das reichste und das bequemste zumGebrauch, Ueber's N. T. haben Gataker,Borst, Heinsius, Grotius, auch Ernestiin seiner theologischen Bibliothek hie und da vielgute Anmerkungen, aus der Quelle des Hellenis-mus geschöpfet; an einer völligen Sammlung undUntcreinanderordnung derselben, kurz, an einemwahren Wörterbuche des N. T. fehlt es unsnoch. 'Bisher dünkt mich das S ch ö t tg e n - K rcb-sische das beste, so wie ich an kritischem Apparatdieser Art noch immer Grotius und WetsteinsN. T. für das beste halte. Im letzten sind R a-phel, Kypke und wer sonst die weltlichen Schrift-steller für's N. T. (oft mit großer Mühe und we-nigem Gewinn) gebraucht hat, genutzt. Und wennman aus ihm den Saft zöge, in Ansehung der Va-rianten Griesbachs u. a. Arbeiten dazu thate,sodann die Conjeckuren, die Bowyer zu sammelnangesangen und Schulz übersetzt hat, mit dem,was zu ihnen sonst noch aufstießc, in einer dritten