-Briefe,
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Du aber Freund, an diesem bitiern Tage,Komm, schau mit mir der Menschheit Scenen an.„Sieh, welch ein Mensch !" betracht' ihn still und sage:Wer Menschen segnender je werden kann?
Und dann laß uns der Welt hier denken:
Mit welchem Dank sie ihn erfreut?
Aus Liebe sich zu krankenIst süße Dankbarkeit.
I» Nazareth, am Galiläer - Meere,
Wer gab dem Jünglinge den hohen Geist,
Der, wie entkommen schon der Erden-Sphäre,Sein Reich den Himmel, Gott nur Vater heißt,Und schaut, wie seine Sonne leuchtetAuf Bös' und Gute, wie sein ThauEo Ros' als Dornen feuchtetAuf Einer Gottcsau.
„Auf laßt uns Kinder fehlst der Vatergüte!Vollkommen, wie der Herr vollkommen ist."
Eo pflanzt' er in der Sterblichen GemürheUnsterblich Wesen, das sich selbst vergißt,
Und im Verborgnen schafft und flehet,
Für Menschen schafft, für Feinde fleht ,
Srill für die Zukunft säetUnd still von dannen geht.
, ,Glücksel'ge Armen! Glücklich, die da leidenUnschuldig-sanft und im Erbarmen schönAus reinem Herzen Menschen Fried' und FreudenUnd Mitleid reichen und dem Haß bestehn.
Seyd fröhlich und getrost: euch lohnetIm Himmel ew'ger Trost und Lohn;
Der Staub, den ihr bewohnet,
Ist bald zum Staub' entflohn.