.das Studium der Theologie betr. 192
betrachte. Wie Christus getauft ward, werdenauch wir getauft, mit allen Drei heiligen Namen,die sich dort bei und über ihm offenbarten. SeinAbendmahl ist die innigste Verbrüderung mit uns,daß er Weinstock sey, wir nur die Reben, daß seinSaft und Blut in unserm Herzen walle und wal-len müsse zum ewigen Leben. Sein kindliches Ge-bet endlich, ist, wie jenes Buch sagt: „die herab-,gelassene Herrlichkeit des Herrn, zu der die Hei-ligen Gottes aufsteigen und den Urheber aller Dinge„um das Leben der Seele, die Bedürfnisse des Lei-„bcs, und die Abkehrung vom Bösen zum Guten„bitten, mit einer Hand, welche dem Vater schreibt,„und zu Ende derselben mit einer Hand, die den„Brief mit Gottes Siegel, den Vollkommenheiten„Jehovah's selbst, versiegelt." Leben Sie wohlund lesen dieses Gedicht, zum Theil nach einigenWitthofschen Strophen.
Das Grab des Heilandes.
So schläfst Du nun den Todesschlaf im Grabe,Du junger Held, gefärbt mit schönem Blut.
Dein Leben war für tausend Lebensgabe,
Dein Tod erquickt auch Sterbende mit Muth.
Ruh dann, erlöst von jedem Jammer,
Womit dich Mcnschenhärte trafIn deiner stillen KammerDen schwer - errungnen Schlaf.
Hervcri Werte,. Siel. ». Lhcol. IL. N
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