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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Briefe,

als einen Erbgebrauch, als eine bürgerliche Landes-bcdingung zu etabliren? Trug er so etwas denHäuptern Jerusalems oder dem Hcrodes und Pon-tius an? Behauptet ec nicht vielmehr, bis aufdie letzte Stunde, daß sein Reich nicht von die-ser Welt sey, daß keiner seiner Diener darumoder dafür mit weltlichen Waffen kämpfen und frem-den Knechten die Ohren abhauen dürfe: daß er

Wahrheit zu lehren da sey und Wahrheit sichallein als Wahrheit fortpflanzen müsse hater dies nicht in seinem Leben auf's nachdrücklichstedurch Wort und That bezeuget? Was mied er mehrals Zwang und vornehme Unterstützung? Floh ernicht die Palläste der Großen? machte er nicht Neu-lingen den Zutritt zu sich eher schwer, als leicht?tvards nicht immer erster Charakter seiner Nachfolge:sich zu verlaugncn, mit sich selbst wohl zuRath zu gehen, che man den mißlichen Schrittthue. So Christus; und deßwegen blieb auch seinReich klein und unsichtbar, die Zahl seiner Jüngerwar geringe und auch das, was an seinen Jüngerneigentlich nur Perle des Christenthums war, bliebund ist ein vergrabner Schatz im Acker. UnserLeben, sagt Paulus, ist verborgen mitChristo in Gott; nur wenn er erschei-nen wird, werden auch wir offenbar wer-den. Christus wollte nicht weltlich herrschen nochseine Aufnahme mit Feuer vom Himmel documen-tiren. Er haßte das erste, als einen Kunstgriff desTeufels gegen den ganzen Zweck seiner Würde undseines Lebens; das letzte als eine feindselige Zer-nichtung seiner ganzen Absicht. Er gicng durch dieWelt, als ein armer Wanderer, der, als ob alles