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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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182
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Briefe,

den besten Thatbeweis dieser Geschichte verwie-sen, schließe ich kein gründliches Buch aus, dasihre Ursprünglichkeit als Schrift, oder als Sache be-trachtet , in ein historisches Licht setzt. Lardner'szum Theil Jortins Schriften; Houteville,l'Abbadic u. a. unter den Deutschen, Lilien-thal, Leß, Noßelt, und eine Reihe anderer,die ich nicht gelesen; Bannet, Grotius, fastein jeder, der über Wahrheit der christlichen Reli-gion schreibt, muß diesen Punkt wenigstens streif-weise berühren. Eine gute Einleitung ins N.T. würde manches Ueberflüssige dieser Beweise ab-sondcrn und kurz zusammenfassen, was zur Beur-kundung und Einsicht der Bücher des N. T. undihres Inhalts dienet. Das beste Organ indessen,diese Schriften zu lesen und zu gebrauchen, ist Ein-falt des Herzens, redliche, gerade Absicht.

Ich würde Sic sehr beklagen, mein Freund,Wenn Sie von der historischen Wahrheit der erstenchristlichen Geschichte nicht überzeugt, beim Studiumder Theologie blieben. Nicht, als wenn Sie des-halb zu verbrennen und wegen Ihres Unglaubenszu kreuzigen waren; sondern weil es Ihrer Ruheund Redlichkeit, der Würde Ihres Charakters unddem Eifer, den jeder rechtschaffene Mann seinemGeschäfte schuldig ist, ausserst schadete, wenn Sieein Diener der Lüge, der Bote einer Geschichte undSache würden, die Sie selbst nicht glauben. WieSie sich auch nachher helfen wollten:ich predigegute Moral, fromme Lehre, Meinungen eines gu-ten Mannes;" sic werden immer ein welker Zweigam Baum des Christenthums für sich und andereseyn und bleiben. Mich dünkt, in unserer Zeit